Samstag, 1. November 2008

Färben mit Walnussschalen

Schon im letzten Jahr wollte ich aus den Walnussschalen, die mit den Nüssen von unserem großen Nussbaum herunterfallen, färben. In diesem Jahr habe ich es nun endlich getan.

Ich verwahrte also beim Nüsseeinsammeln einen Eimer voller Schalten, weichte sie einige Tage ein. Vor vier Tagen legte ich Baumwollsatin, Turbanbaumwolle, Veloreen und Mull in den Sud. Außerdem legte ich noch Perlgarn, Stickgarn sowie Polyesterbändchen mit dazu.


Hier die Ergebnisse:



Die Turbanbaumwolle nahm am intensivsten die Farbe auf. Veloreen bekam nur eine leichte blasse Farbe. Der Mull zeigt so einen ganz leichten schmutzigen Ton. Mit dem Baumwollsatin experimentierte ich, indem ich täglich ein Stück aus dem Sud herausnahm. Ich wollte wissen, ob die Farbe intensiver würde, je länger das Stoffstück in dem Eimer verblieb. Das Ergebnis: Nein, jedes Stück ist gleich braun.

Im nächste Jahr probiere ich das Färben mit Walnussschalen, indem ich sie koche. Mal sehen wie dann die Ergebnisse sind.



Donnerstag, 18. September 2008

Schuhe


Auch wenn die Außentemperaturen eher herbstlich anmuten, so konnte ich heute Flip Flops meiner Schuhparade hinzufügen.

Sonntag, 14. September 2008

Schuhe

Gestern sind ein Paar Pantoiletten fertig geworden. Es macht richtig Spaß, kleine Schuhe zu werkeln. Sie sind ca. 15 cm groß. Die Schuhoberfläche und den Absatz bildet dieses Mal ein Stück Stoff, hergestellt aus leichter Baumwolle, verschiedenen Effektfäden, Chiffon, unterlegt und geschrumpelt mit Schrumpfstoff.

Sonntag, 7. September 2008

Schuhe

Die Freundin einer Quiltfreundin töpfert und stellt hin und wieder nackte oder bekleidete Füße her. Sie sind witzig, lassen sich prima als Stiftehalter für Kugelschreiber und PDA-Stifte benutzen. Ein paar besitze ich schon und ich hoffe, meine Sammlung wird noch größer.

Angeregt durch diese Töpferarbeiten konnte ich nicht widerstehen und habe einmal ein paar Sommerschuhe textil hergestellt. Sie sind 15 cm groß und ich finde sie recht gut gelungen.


Die untere Sohle besteht aus braunem Moosgummi, die Innensohle aus Pelmet und grüner Seide. Damit der Schuh durch den hohen Absatz (lange Perle) zum Stehen kommt, ist eine dünne Kupfersohle eingearbeitet. Für die Riemchen bemalte ich ein Blätterband aus Seide, bestickte es mit Perlen und Knötchen und als Deko benutzte ich Schmetterlingspailetten.

Sonntag, 10. August 2008

Quilts in Frille - Vernissage

Am vergangenen Wochenende nahm ich die Einladung zur Vernissage an und fuhr nach Petershagen-Frille.

Eröffnet wurde die Quiltausstellung zum Thema "Märchen, Mythen und Magie" mit vielen Grüßen und Grußworten. Einige Quiltkünstlerinnen erläuterten ihre dort ausgestellten Arbeiten. Im Mühleninformationszentrum hängen 4 Quilts zum Thema "Mühlenmärchen".


Mühlenmärchen

Alle Künstlerinnen hatten offensichtlich "Krabat" von Ottfried Preußler gelesen. Außerdem waren dort – wie auch im Dorfcafe – noch Märchenquilts zu sehen. Magie und Mythen fanden sich dann in der ev. Kirche wieder. Die dort ausstellenden Künstlerinnen griffen vielfache Kirchenthemen auf. Uta Gersbacher-Sieker erläuterte das Thema Labyrinth im allgemeinen und wie sie das in ihrem Quilt "Labyrinth" umsetzte. War schon faszinierend!



"Labyrinth"

Zu sehen sind bis zum 13. September 2008 insgesamt 31 Quilts an drei Ausstellungsorten.

Schon bei der Einfahrt ins Dorf begrüßten uns überdimensionale Schmetterlinge, die später beim Rundgang durchs Dorf ihre Künstlerin Brigitte Hadlich als "Fleischschwärmer" vorstellte.

"Fleischschwärmer"

Zu ihrer Arbeitsweise erklärte sie, dass sie rohes Fleisch auf einen Scanner lege, einscanne und die Fleischstruktur im Bild mit dem PC bearbeite, ausdrucke und weiterverarbeite. Die Schmetterlinge waren schon imposant und Frau Hadlichs Begleiter zeigte uns einen Katalog mit vielen weiteren Arbeiten, wirklich beeindruckend.

Eine weitere Attraktion war Frau Schrage mit ihrer faszinierenden Klangmusik, die zum Teil meditativen Charakter aufweist. Die Töne, die sie aus ihren Instrumenten, u. a. Trommeln, Schalen, Gong, Klangstäbe und anderen fremd aussehenden Instrumenten, herausholte, ließen einen innehalten und sich erfreuen. In der Kirche lud sie dann ein, während ihrer Musik das gesamte Augenmerk auf einen neben ihr ausgestellten Weißquilt zu legen und sich beim Klang in diesen Quilt zu vertiefen. War schon gut!

Die Vernissage hat mir alles in allem sehr gut gefallen und nach dreieinhalb Stunden fuhren wir zufrieden wieder nach Hause.

Montag, 21. Juli 2008

Genuss und Lebensfreude

Mit diesem Mosaik verbindet mich etwas ganz Besonderes.

Vor knapp 2000 Jahren wurde das weltberühmte Dionysos-Mosaik in einer Villa in Köln geschaffen. Es soll sich dabei um den Fußboden eines Festsaales handeln mit Darstellungen von Bacchus und allem, was sich damals an Freuden für Leben und Genuss (Tiere, Früchte, Wein, Musik, Tanz) bot.

Im Jahre 2000 erschuf ich meinen Quilt nach diesem Mosaik. Mein Dionysos-Mosaik besteht aus 60 m schmaler und breiter Mosaikbordüre, die ich zu diesem Quilt zusammensetzte.


Genuss und Lebensfreude

Es hat sich nichts geändert! Die Formen von Genuss am Leben sind auch in 2000 Jahren – wie ich meine – gleich geblieben.

Deshalb applizierte ich in Gegenüberstellung antike Darstellungen (z. B. tanzende Mänaden oder Eros auf dem Löwen) und Gegenwärtiges (Hip-Hopper, Rotweinflasche und Gläser) in die Freiflächen.

Wenn ich in Köln aussteige und um den Dom herum gehe, grüße ich oft "mein" Mosaik. Man kann von der Domplatte aus durch das Fenster des Museums sehen.

Sonntag, 20. Juli 2008

Juans fruit salad on a sliced table

"Juans fruit salad on a cliced table"
(Foto by Kristin La Flamme)

Mit diesem Quilt nimmt die Gruppe texies am Quiltfestival in Birmingham teil. Im Sommer vergangenen Jahres hatte Kristin La Flamme die Idee zu einem Gemeinschaftsquilt. 8 Frauen (außer Kristin noch Erika Beetz, Edith Blaurock, Cordula Klöfkorn, Elke Kollender, Christiane Kühr, Susanne Neuhauser und ich) gingen das Wagnis ein, ein Achtel eines Bildes nachzuempfinden und zu gestalten. Ich war sehr skeptisch, als ich meine Vorlage bekam, ob das was geben könne. Aber Kristin setzte die Teile meisterlich zusammen und ich denke, das Ergebnis ist gelungen.

Wir überlegten, dass wir ihn attraktiv genug für eine Ausstellungsbeteiligung fänden und bewarben ihn für Birmingham. Zu unserer Freude wurde er genommen und auch ihn kann ich beim Quiltfestival zwischen all den anderen tollen Arbeiten hängen sehen.

Wenn ich ihn aus Birmingham wieder mitbringe, wird er eine Zeitlang reihum bei allen Teilnehmerinnen hängen und dann schauen wir, was wir mit ihm tun. Angedacht ist eine Verlosung für einen guten Zweck oder ähnliches.

Freitag, 18. Juli 2008

Es gibt immer einen Weg

Anlässlich der LandArt 2008 in Petershagen-Frille (Landkreis Minden-Lübbeke) gibt es eine Quiltausstellung zum Thema "Märchen – Mythen – Magie".

Dieser Quilt ist mein Beitrag für diese Ausstellung und ist vom 02.08. bis 13.09. im Mühleninfozentrum zu sehen.

"Es gibt immer einen Weg"

Zum Thema "Mühlenmärchen" las ich das Buch "Krabat" von Otfried Preußler. Auch beim zweimaligen Lesen bekam ich keine visuelle Vorstellung von den handelnden Personen. Aus diesem Grunde wählte ich für aus Kuninfilz und Organza ausgebrannte Schattenriss-Applikationen. Damit gebe ich zusammen mit dem relativ dunklen Hintergrund auch die Düsternis des Märchens wieder. Der Ausweg findet sich im silbernen Perlenstrang des Innenkreises und des Haarkranzes der liebenden Person.

Dienstag, 15. Juli 2008

Straße der Erinnerung

Dieser Quilt ist mein diesjähriger Beitrag für das Festival of Quilts in Birmingham. In der Zeit vom 14. bis 17. August 2008 wird er dort ausgestellt sein. Ich freue mich sehr, dass er angenommen wurde und ich ihn dort hängen sehen darf.


Meine Inspiration kam aus einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers im vergangenen Jahr. Dort wurde aufgerufen, Erlebnisse aus der Straße, in der man seine Kindheit verbrachte, zu schreiben. Statt zu schreiben, erschuf ich lieber einen Quilt.

Meine Eltern erlaubten nicht, dass wir Kinder Comics lasen. "Kinder verblöden", "armselige Sprache", "Sprechblasendeutsch" usw., das waren ihre Argumente, die wir Kinder allerdings nicht nachvollziehen konnten. In der Nachbarschaft gab es drei Jungen, die alle Mickey Maus-Hefte besaßen. Unter der Laterne vor deren Haus las ich sie alle.

Ich hatte das Glück, ein Heft aus dem Jahre 1961 (passt in die beschriebene Zeit) ersteigern zu können. Einige Bilder dieses Heftes druckte ich auf Organza, die Sprechblasen malte ich mit Ölfarben und für die Buchstaben stellte ich Fabric paper her. Die Laterne besteht aus Organza, auf den Laternenpfahl schrieb ich mit der Maschine alle Argumente meines Vaters. Die schmale lange Form des Quilts weist auf die Straße hin.

Als der Quilt fertig war, bekam ich kurzfristig Panik, ob ich ihn wegen des Copyrights überhaupt bewerben dürfe. Die Firma Disney erteilte mir die Erlaubnis und so ist er nun seit gestern auf dem Weg nach England.

Freitag, 11. Juli 2008

Sommer

Heute ist das Top fertig geworden.

Dienstag, 8. Juli 2008

Sommer

Das heiße Wetter ist vorbei und nach 3 ausgelesenen Büchern ist nun endlich wieder einmal "Nähwetter". Eigentlich müsste ich mich mit Moosen und Flechten beschäftigen, aber dazu hatte ich gestern keine Lust. Um 16:00 Uhr wühlte ich in meinen Stoffen, um 22:00 Uhr war dieses kleine Top fertig. Heute wird es sommerlich "aufgemotzt".

Samstag, 5. Juli 2008

Niemandsgarten

Mit der Internetgruppe "Texies" hatten wir für 2007 ein Jahresprojekt "Der Niemandsgarten" als Gemeinschaftsthema angedacht. Beim "Niemandsgarten" handelt es sich um ein Buchfragment von Michael Ende, das textil umgesetzt werden sollte. Dabei geht es um die Reise durch einen phantastischen Garten.

Ich las das Buch und es entstanden in meinem Kopf so viele Bilder, dass für mich die Umsetzung nur in Form eines Buches in Frage kam. Um die geheimnisvollen verschlungenen Pfade dieser Reise wiederzugeben, wählte ich die besondere Buchform des Mäanders. Die Seiten winden sich wie ein rechtwinkliges spiralenförmig geschwungenes Band. Beim Lesen bewegt es sich schlangenförmig.

Vorderseite aufgeklappt

Rückseite aufgeklappt


Buch aufgestellt

Dieses Buch nahm dann seinen Weg als Kapitel eines Buches "Textile Bücher" vom OZ-Verlag. Dort beschreibe ich, wie ich es herstellte.


Titelseite des Buches


In dieser Woche erschien es und seit heute Morgen halte ich es in Händen. Es ist schon etwas ein besonders Gefühl, wenn man sein Werk dort wiederfindet, zumal es das erste Mal ist, dass ich an einem Buch beteiligt bin.

Freitag, 27. Juni 2008

Blumenwiese in Pink

In der letzten PW Professional gibt Gilda Baron ausführlich ihre Geheimnisse preis, wie sie zu ihren ausdrucksstarken Landschaften kommt.

Das hat mich angeregt, es ihr gleichzutun. Die Beschreibung ist sehr gut und aus meinem Probestück sind 2 Postkarten entstanden. Eine habe ich verschickt und eine ist für mich.


Mittwoch, 25. Juni 2008

Happy Birthday

Vor einer Woche hatte ich Geburtstag und ich bekam schöne "weiche" Briefe mit lieben textilen Glückwünschen.

Blumige Sommergrüße von

Maria

Christiane

Rosi

Lotti

Erika, die ich leider auf der TextilenART verpasst habe - schade.

SusanneKB, die weiß, dass "textiles Schreiben" zz. mein Thema ist.

Meine Lieblingsfarben lila und taupe von Jutta

Einen kräftigen Farbklecks von SusanneN, die mutig war und die Karte ohne Umschlag schickte.

Danke euch allen.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Textile Art Berlin


Bin weg nach Berlin!
Tschüss bis Montag!

Freitag, 13. Juni 2008

Zum Abschied - Danke


Das ist das Titelblatt des Kalenders. Ich stickte Konturen auf handgefärbten Stoff. Die Anzahl der Konturen stimmt mit der Anzahl der Kollegen/Kolleginnen im Bildungsgang Höhere Handelsschule überein. Mit den Buchstabenperlen schrieb ich die passenden Worte.

Montag, 9. Juni 2008

Zum Abschied - Niemals geht man so ganz

Zum Ende des Schuljahres ging unser Schulleiter in Pension. Unser Bildungsgang schenkte ihm einen immerwährenden Kalender, zu dem jede(r) ein Blatt gestalten sollte. Ich schablonierte den Refrain von Trude Herrs Lied "Niemals geht man so ganz" mit Pastellölkreide auf dunklem Stoff. In die kleinen Schriftrollen schrieb ich Dinge, die er uns als "Erbe" hinterließ, wie ein neues Schulgebäude, die selbstständige Schule, das Schulprogramm und die vielen modernen Medien. Sie sind lose angebracht, sodass man beim Klappen den Text lesen kann.

Dienstag, 6. Mai 2008

Fototransfer - Es ist gelungen


Heute hatte ich endlich mal wieder etwas Zeit. Diese nutzte ich dazu, meinen Versuch fertig zu machen. Ich legte die vorbereiteten Drucke in lauwarmes Wasser, ließ sie etwas einweichen und rubbelte anschließend das Papier vom Stoff. Übrig blieben gestochen scharfe, mit einem leichten Seidenglanz versehene Fotos. Sie fühlen sich etwas ledrig an. Der Versuch ist rundum gelungen und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Nun lege ich die Stoffstücke zur Seite und warte bis mir etwas zur weiteren Bearbeitung einfällt.

Montag, 14. April 2008

Fototransfer

Heute Morgen hatte ich Besuch von einer Freundin und wir probierten wieder einmal etwas für uns Neues aus. Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Holzstrukturen. Sie brachte Fotodrucke von Rinden mit.

Bei Quilt&Textilkunst kaufte ich ein Transfermedium, mit dem es gelingen soll, Laserdrucke auf Stoff zu übertragen. Mal sehen, ob es klappt.

Zuerst mussten wir das Bild dick mit dem Medium einpinseln und dann den Stoff fest mit der Handfläche auf dieses Bild drücken. Nun darf es 48 Stunden trocknen.
Bin mal gespannt.

Trotz des flächigen Pinsels habe ich es nicht glatt gepinselt bekommen (Bleiben die Streifen?). Das Medium ist gummiartig und klebt an meinen Händen (eklig!). Bleibt eine Gummifläche mit Bild übrig? Mittwoch Mittag weiß ich, was daraus geworden ist.



Frühere Versuche, Drucke des Tintendruckers mittels Mediums auf Stoff zu übertragen sind nicht so zufrieden stellend gewesen. Es blieben Fragmente des Fotos, die allerdings auch einen gewissen Reiz hatten.


Diese Karte ist aus einem dieser Versuche entstanden. Es war das Foto einer Margerite, das ich nach dem Transfer nachbearbeitete.

Sonntag, 30. März 2008

11000 Jungfrauen

Freitag besuchten eine Freundin und ich in Köln eine kleine, aber feine Ausstellung mit dem Titel "was dich anzieht". Wir hatten einen Termin mit einem der Künstler, Walter Bruno Brix und verlebten nette eineinhalb Stunden mit Kunstgenuss und tollen Gesprächen mit ihm und der Galeristin.

Wir unterhielten uns auch über eines seiner schwebenden Projekte, von dem ich schon seit zwei Jahren weiß und mich beteilige. Es handelt sich um eine Installation von 11000 Taschentüchern zum Gedenken der 11000 Jungfrauen, die mit der Heiligen Ursula am Ende ihres Kreuzzuges nach Köln kamen und dort ermordet wurden. Er möchte mit seinen 11000 Taschentüchern die Macht der Frauen demonstrieren, sie wie Wolken im Dom schweben lassen. Sie sollen die Besucher "abbremsen", um innezuhalten, aber nicht "bedrängen".

Er gab mir die Information mit und erlaubte mir, sie hier zu veröffentlichen. Weitere Infos gibt es auf seinem
Blog dazu.


Wer an dieser Installation teilnehmen möchte: Informiert euch, signiert Stofftaschentücher, sammelt bei Frauen aus der Familie und im Freundeskreis, schickt ihm diese Taschentücher und macht einen Künstler glücklich.

Sonntag, 9. März 2008

Wasserlösliche Folie und Xpandaprint

Heute hatte ich mal Lust, etwas Neues auszuprobieren. Ich stellte einen neuen Stoff mit wasserlöslicher Folie und Xpandaprint (in Deutschland als Plusterfarbe bekannt) her.

Zuerst pinselte ich wasserlösliche Folie mit Xpandaprint ein. Dann bemalte ich das ganze mit blauer und kanariegrüner Stofffarbe. Jetzt musste das ganze trocknen.


Nach dem Trocknen legte ich es zwischen Backpapier und glitt mit einem warmen Bügeleisen von der Rückseite darüber (es gab einige Hügelchen) und dann mit einem heißen Bügeleisen von der Vorderseite. Das Ergebnis: ein Aufbäumen mit einem tollen Aufplustern.

Dann nahm ich einen Pinsel und nässte das Stück gründlich ein und mit den Fingern drückte ich immer wieder dagegen. Ein Teil der wasserlöslichen Folie schmolz und es bildeten sich Löcher. Nun trocknet es ein zweites Mal.

Morgen entscheide ich, was es wird.





















Dienstag, 26. Februar 2008

Kunst gegen Krebs

"Urwald"
Hier nähte ich einen BH aus einem "Schlangenstoff", den ich bei Karnevalsstoffen fand. Die Träger und der Verschluss sind Schlangen, der Urwald besteht aus Dekoblättern, mit Effektgarnen und Perlen bestickt.

"Carmen"

Hier benutzte ich einen gekauften BH, der rot mit kleinen schwarzen Punkten und eingehüllt in schwarzer Spitze zu diesem Thema einlud. Ich benähte ihn mit Rosetten aus Zackenlitze, den Blütenkern bilden schwarze Perlen und zur weiteren Deko fügte ich rote und schwarze Bänder hinzu.

Diese beiden BHs sind mein Beitrag für die Aktion „Kunst gegen Krebs“. Sie entstanden 2005 im Rahmen eines Jahresprojektes der Internetgruppe „alküns“. Die BHs werden ausgestellt und mit den eingehenden Spenden unterstützen wir Selbsthilfegruppen zum Thema „Brustkrebs“. Ausstellungsorte waren bisher Berlin und Warthausen. Die Zeitschrift „Patchwork Professional“ berichtet in ihrer neuesten Ausgabe darüber. Nächster Ausstellungstermin: 1. – 4. Mai 2008 in Einbeck – Modenschau: im Rahmen dieser Ausstellung am 2. Mai 2008.

Sonntag, 20. Januar 2008

Amuletttäschchen

Aller guten Dinge sind Drei. Nun ist aber auch gut!

Amuletttäschchen

Heute ist das zweite fertig geworden. Diesmal in Kupfer.



Samstag, 19. Januar 2008

Amuletttäschchen

In der letzten QuiltingArts wurde ein kleines Projekt vorgestellt, das zum Nacharbeiten reizte. Es handelt sich um ein kleines Amuletttäschchen. Hier mein erstes.






Die Grundlage besteht aus Kuninfilz. Für die Vorderseite trug ich unregelmäßig verschiedene Strukturgele auf und malte sie nach dem Trocknen an. Für die Innenseite bondete ich Hologrammfolie mittels Vlisofix. Aufgehübscht wurde es mit verschiedenen Bändern, Perlen und Charms.