Donnerstag, 11. März 2010

4. Europäische Quilt-Triennale

Gestern war ich in Zons und habe mir dort die Ausstellung der 4. Europäischen Quilt-Triennale angesehen. Es waren in diesem Jahr viele bemerkenswerte Arbeiten dabei und sie hat mir sehr viel besser als beim letzten Mal gefallen.

Die Juroren waren wohl dieses Mal nicht so in düsterer Stimmung - sie empfanden damals Stagnation - und haben daher auch ihre Arbeiten für diese Ausstellung "positiver" ausgesucht. Na ja, es werden immer viele der bekannten Textil-Künstlerinnen ausgesucht und man konnte deren Handschrift auch sehr gut erkennen – aber das empfanden die Juroren dieses Mal nicht als Stagnation.

Besonders hervorheben möchte ich eine Video-Installation von Mirjam Pet-Jacobs. Sie hat sich wirklich sehr schön in den Trend, wie er heute in modernen Kunstausstellungen zu finden ist, eingepasst.

Bei drei auf Abstand gehängten Projektionsflächen handelt es sich bei der letzten um einen weißen Quilt, der hand- und maschinegequiltet ist. Die beiden vorderen Projektionsflächen sind dünne Seide und Seidenorganza. Das Video zeigt das Entstehen des Quilts sowohl mit der Maschine als auch mit der Hand. Dazu Mantra-Musik, alles war sehr stimmig. Aus Copyrightgründen stelle ich kein Foto ein. Aber über die Verlinkung könnt ihr euch das ansehen.

Sowohl in Newslettern zu Kunstausstellungen als auch auf der artcologne und der Biennale in Venedig fiel und fällt mir auf, dass eine immer größer werdende Zahl von Kunstschaffenden sich heute mit Videoinstallationen präsentieren.

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