Montag, 9. August 2010

Noch mehr auf Draht

Meinen Vorsatz für dieses Jahr, den Blog regelmäßig zu "füttern", halte ich leider nicht ein. Zu meinem Leidwesen waren das Frühjahr und der Frühsommer so arbeitsreich, dass ich meinen Blog fast verdrängte. Ich überlegte sogar, ob ich ihn schließe. Aber das will ich im Prinzip gar nicht. Und so muss ich mich damit abfinden, hier auch einmal Pausen in Kauf zu nehmen. Es ist ja nicht so, dass ich nichts tue oder tat. So manche Stunde kann und konnte ich für mein Hobby schon abzweigen.

Aber zunächst war mein Probieren mit Draht noch nicht zu Ende.


Fliegendraht 1. Übung
Hintergrund: dunkler grauer Metallic-Organza, darüber Fliegendrahtstreifen gelegt und mit schwarz-weiß-meliertem Garn mit Zierstich aus der Maschine abgesteppt. Die Hälfte des Streifens habe ich gewellt: gefällt mir nicht – ist zu gerade – zu ordentlich – das schwarz-weiß-melierte Garn zu Ton-in-Ton


Die zweite Hälfte drehte ich um die eigene Achse: gefällt mir schon besser – der Zierstich ist jetzt kaum noch zu erkennen.


Dann schichtete ich Organza, Fliegendraht und noch einmal eine Lage Organza, stippelte diese Schichtung, teilte das ganze in zwei Hälften und knüllte eine Hälfte zusammen: dreilagig gefällt mir nicht – der Draht ist kaum zu sehen – bearbeitet mit dem Embossingfön wird das Ergebnis jedoch zufrieden stellend




Dann riss ich eine Lage Organza herunter und knüllte die zweite Hälfte: zweilagig gefällt mir besser – Draht ist sichtbar und das farbige Garn passt sich gut ein.



Fliegendraht 2. Übung
Hintergrund: dunkler grauer Metallic-Organza, darüber Fliegendraht und abgedeckt mit metallig-buntem Netzgewebe, das ganze abgesteppt, dann den Streifen gefaltet: gefällt mir nicht wirklich – Draht ist nicht gut sichtbar, Netzgewebe dominiert,


die Bearbeitung mit dem Embossingfön bringt ein zufrieden stellendes Gewebe.

Fazit
- möglichst zweilagig arbeiten
- evtl. leichte Bearbeitung mit Embossingfön
- farbige Garne benutzen - belebt das ganze noch

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