Sonntag, 28. Oktober 2012

Schatzkästchen


Schatzkästchen eignen sich für mich immer wieder wunderbar als Geschenk für nette Menschen und als Verpackung für  lieb gemeinte Geldgeschenke.

Dieses Herbstschatzkästchen ging an eine Freundin zum runden Geburtstag, die die Natur sowohl im Beruf als auch in ihrer Freizeit bevorzugt. Für das Innenleben verwendete ich bevorzugt Filzteile und schmückte einige konventionelle Dekoteile dazu. Geld rollte ich links in das weiße Filzteil, sodass der dekorative Effekt auch ohne Geld erhalten bleibt.

Ich wünsche ihr viel Spaß damit.


Minis für Minis


Ich freue mich, dass ich mir nach langer Zeit der Entbehrung Zeit und Muße nehmen konnte, für die Preemiegruppe aktiv meinen Beitrag zu leisten und einige Minis für die Frühchen in Köln zu nähen. Gestern durfte ich sie bei einem Treffen auch überreichen. Vier der Minis sind von mir, einer von einer Freundin und die Mützchen, Söckchen und Handschühchen von der Mutter der Freundin meines Sohnes. Danke an diese beiden lieben Personen, die nicht der Preemie-Gruppe angehören, uns aber unterstützen.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kalender



Die kulturelle Inspiration für mein September-Kalenderblatt stammt aus dem September 2008.

Hier gerieten wir bei unserer  Rundreise durch Andalusien in Sevilla in die Bienal de Flamenco. Das war ein qualitativ hochwertiger Genuss und nicht ein touristisches Unterhaltungsprogramm.

Die ganze Stadt war mit wirklich „abgefahrenen" Motiven zum Flamenco des  spanischen Fotografen Rufen Afanador großformatig in Schwarz-Weiß plakatiert. Ihn zu "googlen" lohnt sich.

Für den Hintergrund benutzte ich ein Stück handgefärbte Jute, die ich mit einer Siebdruckschablone bedruckte. Hier will ich die karge Landschaft interpretieren. Die Schuhe sind mit Acrylfarbe schabloniert, das Kalendarium und die Headline mit Acrylfarbe kalligrafiert. Das Schreiben mit Pinsel und Acrylfarbe war schwierig.  

Montag, 8. Oktober 2012

Kalender



Meine Kulturreise und somit die Inspiration für das Kalenderblatt im August waren die Tage in Kassel auf der documenta13.

Den größten Eindruck hat bei mir eine Künstlergruppe AND AND AND hinterlassen.

Diese Gruppe hat sich zur Idee gemacht, kritische Fragen zu stellen, die sich gesellschaftlicher Dimensionen annehmen: Wie können wir gemeinschaftlich leben? Wie können wir andere Formen des Zusammenlebens gestalten? Wie kommen wir zum nichtkapitalistischen (nicht zu verwechseln mit antikapitalistisch) Austausch? Insbesondere geht es hier um Gartenbau und Produktion von Nahrungsmitteln. Wer mehr Infos haben möchte: www.andandand.org

Dazu schuf die Gruppe auf der documenta Gärten, die alte Blumen- und  alte Gemüsesorten zeigen, hält „Faulenzer"workshops ab, lädt zu gemeinsamen  Kochen ein usw.

Weg von Wegwerfgesellschaft und Einzelkämpfertum ist seit langer Zeit auch mein persönliches Thema.

Für mein Kalenderblatt druckte ich einige Fotos aus den Gärten auf Stoff und bearbeitete diese nach. Da in diesen Gärten viele Schiefertafeln aufgestellt waren,  präparierte ich Stoff mit Tafelfarbe, bestempelte bzw. beschrieb ihn.