Mittwoch, 14. November 2012

Ausstellungstipp


European Art Quilts VII
23. September - 3. Februar 2013

Deutsches Textilmuseum Krefeld, Andreasmarkt 8 47809 Krefeld


Vor einigen Wochen besuchte ich eine hochkarätige internationale Ausstellung im Textilmuseum Krefeld. Da Krefeld der einzige Ort in Deutschland ist, in dem diese Arbeiten zu sehen sind, empfehle ich jedem, der Textilkunst interessiert ist, den Besuch. Leider durfte man nicht fotografieren, so kann ich keine Bilder zeigen, sondern nur das Cover des Ausstellungskataloges, dessen Erwerb sich lohnt.

Gezeigt werden zeitgenössische Quilts von Künstlern aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Nordirland, Norwegen, Polen, der Schweiz, der Ukraine, Ungarn und Tschechien, die aus einem internationalen Wettbewerb ausgewählt wurden. Neben Quilts an den Wänden schwebten auch textile Objekte frei von der Decke.

Pinsel


Ich mag witzige Ideen. In der Zeitschrift Pages fand ich eine Idee von Shayna Butler, die aus Flachpinseln kleine Notizblöcke fertigt. Das musste ich unbedingt nachmachen. Schnell aus dem Keller einen Flachpinsel geholt, Pinselborsten abgetrennt, Notizpapier mit verdünnter Acrylfarbe besprüht, in den Pinsel eingepasst, Pinselstiel bemalt und mit Deko aufgepeppt.

Jetzt produziert mein Kopf eigene Ideen für das Aufpeppen von Flachpinseln.

wip - endlich fertig


Mein einziger wip ist fertig. In einer Schublade schlummerte - ich weiß nicht genau wie viele Jahre - dieser Quilt. Es fehlten nur noch die Randbequiltung und das Binding. Jetzt habe ich ihn erlöst und fertig gestellt. Ja,es  ist ein gutes Gefühl.

Donnerstag, 1. November 2012

Kalender - Oktober


Tuwarisas

ist der Name der Ehefrau von König Araras und lebte in späthethitischer Zeit. Diesen Namen gab mir unser Reiseleiter im Oktober 2003, als wir unsere erste Rundreise durch die Türkei unternahmen. Er schrieb ihn auf eine Serviette, erzählte mir etwas dazu, was ich leider vergaß. Ich hob sie auf, um nachzuforschen, was ich leider auch wieder vergaß. Bei der Planung meines Kalenderblattes fand ich ihn wieder und forschte drei Tage lang. Außer der Abbildung einer Relieftafel aus dem Museum, die ich aber auch schon fotografiert hatte, fand ich nichts, aber auch gar nichts über diese Frau. So weiß ich, dass ich den Serviettenschnipsel fast 10 Jahre lang umsonst aufgehoben habe, aber er erinnert mich an einen ziemlich lustigen Reiseleiter.

Auf dieser Reise kaufte ich in Hattusa ein Hethiter-Relief. Dies wollte ich schraffieren. Ging leider nicht, es war nicht erhaben genug. Dann versuchte ich, es als Stempel zu benutzen. Ging leider auch nicht, der Stein ist zu weich. So fotografierte ich es, druckte es auf Stoff und nähte teilweise Konturen nach.

Den Serviettenschnipsel nähte ich neben das Foto der Tuwarisas. Jetzt ist er untergebracht.

Die Ausgrabungen in Yazilikaya brachten viele Schrifttafeln zu Tage. Die Hethiter lebten tatsächlich einen regen Briefwechsel auf Tafeln in ATC-Größe. Ich war sehr beeindruckt von den Funden. Stellvertretend dazu schrieb ich mit einem Kalligrafiestift auf gebrauchten Teebeutel. Das Kalendarium und den Monatsnamen druckte ich ebenfalls auf gebrauchten Teebeutel.