Montag, 10. Oktober 2016

Ausstellung

Seit Freitag stellen wir - die Gruppe "textilkunstalternativ - Die Alküns" - bei Quilt Et Textilkunst in München aus. Hier ein kleiner Bericht.



Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,
sondern macht sichtbar (Paul Klee) 

Dieser Satz fällt mir ein, wenn ich unsere Arbeiten zum Thema sehe. Als wir alküns vor zwei Jahren die Einladung aus Taiwan zum Thema „Umwelt schützen – Lebensraum erhalten“ erhielten, stellten wir uns zunächst einige Fragen:

- Welches Gleichstellungsmerkmal wollen wir als Gruppe sichtbar machen?
- Was will das Gleichstellungsmerkmal zum Thema sichtbar machen? 
Was wollen wir mit unseren Exponaten sichtbar machen?

Als Gleichstellungsmerkmal fanden wir den Rindenstoff der Mutubafeige – wichtigster Mehrzweckbaum Ostafrikas. Mutuba spielt eine bedeutende Rolle in Ugandas Kultur und Identitätsfinden. Er stärkt das dort praktizierte, intensiv bewirtschaftete, kleinbäuerlich geprägte Waldgartenlandbau-Ökosystem.

Beim Zusammenstellen unserer Arbeiten fällt auf, dass wir in unseren Exponaten die Schönheit, die Not, die Hoffnung, aber auch Lösungsansätze präsentieren.

Gemeinsam mit weiteren Arbeiten ist eine rundum gelungene Ausstellung in München zu sehen. Die Vernissage war sehr gut besucht, es gab viel Lob und Anerkennung. Es entstanden gute Gespräche zum Thema und wir erinnern uns gerne.





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