Sonntag, 23. Oktober 2016

Ausstellung

Der Arbeitskreis Kunst Troisdorf e.V.  lud im September in seine Atelierräume ein.
  
 

Geschreddert und gefilzt, neu belebt
  
Dahinter verbirgt sich ein Material,

- das in seinem Entstehen schon eine zweite Chance bekommen hat
- das im Alltag mit Füßen getreten wird
- das benutzt und weggeworfen wird
- das man unterschätzt und
- im Prinzip wenig Beachtung findet

Um die Genres aller Künstler abzudecken, sollte es ein Material sein, das man upcyclen, upgraden, anders kombinieren, verfremden und sowohl flächig als auch dreidimensional verarbeiten kann.
  
Jede(r) bekam ein Stück Malerabdeckvlies, das in die eigene Arbeit eingebunden werden musste. Herausgekommen sind die unterschiedlichsten Arbeiten. Einige widmeten sich dem Thema Schutz, Schutzbedürftigkeit zu, andere nahmen das Thema 'Zweite Chance' wörtlich und wieder andere spielten mit dem Material, zum Teil mit 'Augenzwinkern'. Die Vernissage und die Ausstellung waren insgesamt sehr gut besucht, das Interesse sehr groß, die Rückmeldungen durchweg positiv und so schauen wir gerne auf diese gelungene Ausstellung zurück.



Montag, 10. Oktober 2016

Ausstellung

Seit Freitag stellen wir - die Gruppe "textilkunstalternativ - Die Alküns" - bei Quilt Et Textilkunst in München aus. Hier ein kleiner Bericht.



Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,
sondern macht sichtbar (Paul Klee) 

Dieser Satz fällt mir ein, wenn ich unsere Arbeiten zum Thema sehe. Als wir alküns vor zwei Jahren die Einladung aus Taiwan zum Thema „Umwelt schützen – Lebensraum erhalten“ erhielten, stellten wir uns zunächst einige Fragen:

- Welches Gleichstellungsmerkmal wollen wir als Gruppe sichtbar machen?
- Was will das Gleichstellungsmerkmal zum Thema sichtbar machen? 
Was wollen wir mit unseren Exponaten sichtbar machen?

Als Gleichstellungsmerkmal fanden wir den Rindenstoff der Mutubafeige – wichtigster Mehrzweckbaum Ostafrikas. Mutuba spielt eine bedeutende Rolle in Ugandas Kultur und Identitätsfinden. Er stärkt das dort praktizierte, intensiv bewirtschaftete, kleinbäuerlich geprägte Waldgartenlandbau-Ökosystem.

Beim Zusammenstellen unserer Arbeiten fällt auf, dass wir in unseren Exponaten die Schönheit, die Not, die Hoffnung, aber auch Lösungsansätze präsentieren.

Gemeinsam mit weiteren Arbeiten ist eine rundum gelungene Ausstellung in München zu sehen. Die Vernissage war sehr gut besucht, es gab viel Lob und Anerkennung. Es entstanden gute Gespräche zum Thema und wir erinnern uns gerne.