Montag, 22. Mai 2017

Kunst auf oder von der Rolle?

Ich arbeite so, dass ich meinen Themen immer wieder einmal sporadisch neue Arbeiten hinzufüge. Jetzt hat meine Graffitiserie Zuwachs bekommen. Beim Aufräumen fand ich zwei alte Garnspulen aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

 
Aquarellpapier mit verschiedenen Tinten und Tuschen

Dann fiel mir noch ein Stück Stoff, in gleicher Weise mit verschiedenen Tinten und Tuschen kalligrafiert. Zwei weitere leere Holzspulen schrieen geradezu danach, dieses weiche Material aufzunehmen.


 

Dienstag, 28. März 2017

Neues Projekt

So sieht es bei mir zurzeit mit meiner neuen Projektkiste aus. Ich liebäugele schon seit einigen Jahre mit dem Stoff "gebrauchte Teebeutel". Eine Menge an Ideen warten in meinem Kopf darauf, heraus gelassen zu werden.

Hier meine ersten Ergebnisse. Dezember 1773 - legendäre Bostoner Tea Party - das ist die Inspiration für die entstehende Arbeit. 


Dies ist erst ein Zehntel der benötigten Teekisten. Teebeutel bestempelt und bedruckt, auf Vlies gebondet und mit den Bändchen der Teebeutel zu Würfel verbunden.

Montag, 13. März 2017

Ausstellung Prague Patchwork Meeting

Mit großer Freude habe ich die Einladung angenommen, meine Arbeit "Verstricktes Leid" in die von Heidi Drahota initiierte Ausstellung "Stuff for Thought - Stoff zum Nachdenken" zu integrieren und sie mit auf "Wanderschaft" zu geben. Nächster Ort ist das Prague Patchwork Meeting vom 30.03. - 02.04.2017

Nun bin ich natürlich sehr neugierig auf die Gesamtausstellung, die ich noch nicht persönlich kenne, und reise mit großer Freude nach Prag.

Ausstellung


Als sich unsere Gruppe "textilkunstaltivernativ - die alküns" 2014 zu ihrem jährlichen Treffen in Plauen traf, besuchten wir die dortige Schaustickerei. Während der Führung bekam jede von uns ein Stück eines Lochstreifens. Wir stellten uns die Aufgabe, unter dem Thema "Metamorphose eines Lochstreifens" etwas daraus zu machen.

Der Lochstreifen und ich kamen zunächst nicht "zusammen". Er sprach mich nicht an, die Farbe fand ich furchtbar, einfach nur so etwas durch die Löcher ziehen, mochte ich nicht. Ich wollte ihm als "antikes" Stück gerecht werden, aber er "sprach" nicht mit mir und ich hatte mich schon von dem Projekt verabschiedet. Da ich gerne Drahtkleider produziere, dachte ich "Kleid geht immer". Der Lochstreifen war vom Tisch und ich hatte nicht die Absicht, das Produkt irgendwo zu zeigen.


Dann kam die Einladung zur Ausstellung aus Plauen und nun ist dieses Teil doch dort zu sehen und war es sogar wert, von der Presse erwähnt zu werden: 'Zitatanfang ... Eine Ballerina in Lila hat eine Metamorphose durchlebt. Auch sie war eine Lochkarte ... Zitatende' . Die Vernissage war sehr gut besucht, die Presse hat mit großem Interesse berichtet und wir haben uns sehr gefreut über das außerordentliche Interesse der Gastgeber und Besucher.


Bis Ende März ist diese Ausstellung noch zu sehen.