Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausstellung - 15 Jahre textilkunstalternativ


4 Wochen - 3 Ausstellungen - das war schon ein wenig heftig. Neue Sache schaffen, organisieren, reisen, durchführen ... Aber es macht immer wieder Spaß! Jetzt komme ich langsam zur Ruhe, kann diese Ausstellungen Revue passieren lassen und will über die erste dieser Ausstellungen kurz berichten: 15 Jahre „texilkunst alternativ - Die Alküns“ in der Stadthalle Osnabrück. 

Am frühen Mittag waren fast alle Alküne eingetroffen. Da wir uns nur einmal im Jahr persönlich treffen, war die Wiedersehensfreude sehr groß. Es wurde geherzt, geschwätzt, gelacht und vor allen Dingen wurden die Exponate, die wir nur bisher nur aus Fotos kannten, bewundert. Die Originale sind einfach immer besser. Die räumlichen Voraussetzungen waren wunderbar, fast 150 qm konnten wir bestücken, hell und licht, und wo kein Fenster war, gab es gute Extrabeleuchtung. Wir brauchten nur einen Wunsch zu äußern, und schon war er erfüllt. Danke liebes Team von Nadel&Faden! 

Mit vereinter Kraft war der Aufbau dann auch nach einigen Stunden geschafft, das eine oder andere Teil noch einmal umgehängt, die 3D-Sachen noch einmal hierhin oder dahin gerückt, noch ein letztes Mal begutachtet und wir konnten den Ausstellungstagen mit Freude entgegensehen.


An den Messetagen drängelten sich die Besucher durch die Ausstellung und selbst solche, die „nur“ einmal hereinschauen wollten, blieben, staunten und es kam zu einem regen Austausch; sie sagten es weiter und schickten weitere Besucher. Ja, das war schon toll! Am Sonntag fuhren wir nicht nur hoch beglückt, sondern auch mit einer weiteren Ausstellungs-Einladung nach Hause.

Memento

Ein Fries mit 10 Tafeln zu Friedhofsimpressionen nach dem Gedicht der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko. Für diese Arbeit tummelte ich mich mit meinem Fotoapparat im Sommer einen Tag lang auf dem Friedhof San Michele von Venedig. Dies ist mein Beitrag zum Thema "wabi-sabi".


Symbiotische Verflechtung

Mit meiner kleinen Serie „Symbiotische Verflechtung“ vertrat ich das Thema "FotoTex" und bin  wieder bei meinem Thema „Schütze den Lebensraum Erde“. Hier sind Fotos, die im Kölner Zoo entstanden, die Grundlage der Arbeiten. Das Malervlies, das eingewoben wurde, ist die Bitte um eine „zweite Chance“ für unseren Lebensraum.

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